Was wir machen

Wir initiieren, moderieren und setzen Projekte um, die Menschen zusammenbringt, Auseinandersetzungen ermöglicht, Potentiale aufdeckt und Chancen aufzeigt mit dem Ziel soziale und ökologische Nachhaltigkeit durch nachbarschaftliche, kulturelle und ethnische Integrität zu fördern.

Die Art und der Maßstab der Projekte spielt für uns dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist die Wirkung auf das Umfeld, auf Menschen und Ort. Unsere Projekte verstehen sich als Katalysator für ein soziales Umfeld, die auf behutsame Art und Weise eine Verbesserung der Lebensräume in Gang bringt.

 

Wie Wir Arbeiten

Unsere Arbeit basiert auf drei Grundelementen:

1. Recherche: intensive Auseinandersetzung mit Ort, sozialer Struktur, Kultur und politischer Situation des Projektkontextes.

2. Partizipation: das Erkennen und Diskutieren von Bedürfnissen aller am Projekt Beteiligten, von Top-Down Institutionen (z.B. Regierung, Administration, Investoren, etc) bis Bottom-Up Organisationen (z.B. Nutzer, Nachbarschaften, lokale KMUs, etc. Wir sehen uns als Moderatorinnen demokratischer Prozesse innerhalb der Planungs- und Bauphase. Wir sind überzeugt, dass die Beteiligung der einzige Weg ist langfristig funktionierende und sozial nachhaltige Projekte umzusetzen.

3. Umsetzung: Die generierten Informationen sind die Basis für den Entwurf, die Materialien, die Art der Umsetzung. Durch die aktive Einbindung der Akteure können Potenziale und Fähigkeiten erkannt werden, die im Umsetzungsprozess eingesetzt werden können.

Wofür Wir Stehen

Offenheit als System des Zusammenlebens, als Architektur, als Stadt, im Umgang mit Menschen und Räumen im lokalen und globalem Kontext sehen wir als Basis und Ziel unserer Arbeit. Wir glauben, dass Projekte nur dann nachhaltig funktionieren, wenn ihre Komplexität nicht vereinfacht wird, sondern vielmehr als offene Systeme fungieren, als Plattform diverser Bedürfnisse und Kulturen, als Bindeglied zwischen unterschiedlichen Akteuren. Planen bedeutet für uns die Herausforderung das Unplanbare, das Spontane als produktives Element einzubinden. So entstehen Projekte, die aus Menschen und Orten entstehen und somit einzigartig sind.

„I believe we have to embrace less re-assuring, more febrile ideas of living together, those stimulations of differences, both visual and social, which produce openness.“ Richard Sennett in „The open City“